Veröffentlichungsdatum: 15.04.2022

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Mittel gegen Falten: Mythen & Fakten

Wer nach einem Mittel gegen Falten sucht, wird überhäuft mit Produkten – vor allem aber mit Versprechungen. Doch das Online-Magazin spektrum.de hat jetzt verschiedene Mythen rund um die Wundermittel gegen Falten genauer untersucht. Besonders interessant ist die Frage, ob Anti-Falten-Cremes tatsächlich helfen.

 

Mitte 20 beginnt bei jedem Menschen der schleichende Prozess der Hautalterung. So verliert die Unterhaut immer mehr Fett und das Kollagen im Bindegewebe wird abgebaut. Infolge dessen wird die Haut schlaffer und es entstehen Falten.

 

Solange es sich um oberflächliche Falten handelt, lassen sich diese recht gut mit einer Feuchtigkeitscreme behandeln. Zum Einsatz kommt vor allem der Wirkstoff Retinol (Vitamin A). Dieses soll die Kollagenproduktion anregen und Falten reduzieren.

 

In vielen verschiedenen Studien konnte Retinol überzeugen. Allerdings kamen hier hoch dosierte Tinkturen zur Anwendung, die verschreibungspflichtig sind. Hoch dosiertes Retinol ist nicht in normalen Pflegeprodukten enthalten, da dies zu unschönen Hautreizungen führen kann.

 

Frei käufliche Mittel gegen Falten beinhalten neben Retinol auch häufig Substanzen wie Hyaluronsäure und Coenzym Q10. Sichtbare Effekte verursachen die Produkte jedoch kaum. Zu diesem Ergebnis kam Stiftung Warentest, nachdem neun Anti-Aging-Cremes mit verschiedenen Wirkstoffen getestet wurden. Alle Cremes erhielten die Note „mangelhaft“.

Was hilft wirklich gegen Falten?

Ein Wundermittel gegen Falten gibt es nicht. Mit unterschiedlichen Maßnahmen ist es aber möglich, den Prozess der Hautalterung nicht noch zu beschleunigen:

 

  • Sonnenschutz: Die UV-Strahlung erhöht das Hautkrebsrisiko und sorgt für eine schnelle Hautalterung. Deshalb ist es wichtig, die Haut konsequent mit einem Sonnenschutz (hoher Lichtschutzfaktor) zu schützen. Zu empfehlen ist eine Tagescreme mit UV-Schutz.

  • Ernährung: Vitaminreiche Nahrungsmittel und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr versorgen die Haut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit. Auf Nikotin und Alkohol sollte hingegen weitestgehend verzichtet werden.

  • Stress: Lange Stressphasen können die Faltenentstehung fördern. Umso wichtiger ist solchen Phasen regelmäßige Ruhepausen und ausreichend Schlaf.

  • Hautpflege: Morgens und abends die Haut reinigen und feuchtigkeitsspendende Cremes können Falten vorbeugen.

Falten mindern ohne Schönheitsoperation

Eine Schönheitsoperation wie ein Facelift o. Ä. geht immer mit erheblichen Risiken einher. Dank der Innovationen in der Kosmetikbranche gibt es inzwischen zahlreiche sanftere Methoden zur Faltenbekämpfung, deren Ergebnisse sich durchaus sehen lassen können. Professionell durchgeführt, ist es durchaus möglich, Falten zu reduzieren. Eine dieser Methoden ist das Microneedling.